budgetfrei

Je präziser der behandelnde Arzt am Heimatort seine Anregung für eine ambulante Vorsorgeleistung begründet, desto wahrscheinlicher ist die Bewilligung durch die Krankenkasse des Versicherten.

Dazu gehört auch die richtige Einstufung des Patienten: Die ambulante Vorsorgemaßnahme dient der Krankheitsverhütung oder erfolgt bei besehender Krankheit.

Nicht zuletzt entlastet der mehrwöchige Kuraufenthalt eines Patienten auch das Budget des behandelnden Arztes in der Heimatstadt.

Die ambulante Vorsorgemaßnahme kann nur in einem anerkannten Kurort durchgeführt werden. Vor allem die Wohnortferne mit ihrem Herauslösen aus dem psychosozialen Umfeld, ist ein wesentlicher Faktor der Behandlung.

Für den Hausarzt bietet sich in der Beantragung einer ambulanten Vorsorgemaßnahme die Möglichkeit, seinen Patienten die notwendigen Therapien unter der Kontrolle der dafür spezialisierten Kurärzte zukommen zu lassen. Dem Hausarzt droht kein Regress und die Patienten erhalten eine nachhaltige Verbesserung ihrer unterschiedlichsten Beschwerdebilder, erfahrungsgemäß für ca. sechs bis zwölf Monate.